Selbstverständnis

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Jesus Christus spricht: „Ich war krank und ihr habt mich besucht.“

Wir sehen unsere Arbeit als einen wichtigen Teil im Behandlungs- und Heilungsprozess von Körper, Geist und Seele.

Wir sind da für Patientinnen, Patienten und deren Angehörige  sowie für die im Haus Beschäftigten. Wir möchten die Menschen im System des modernen  Krankenhauses unterstützen und begleiten.

Wir gehen zu den Menschen hin und lassen uns auch von ihnen rufen.

Wir führen seelsorgliche Gespräche und begleiten Menschen in Krisen. Dabei versuchen wir, die Zerbrechlichkeit des Lebens, die Konfrontation mit Krankheit, Leiden und Tod gemeinsam zu tragen.
Wir möchten uns mit den Menschen auf die Suche nach den Quellen machen, aus denen ihnen Hoffnung und Kraft zufließen kann.
Wir bringen durch unsere Ausbildung eine seelsorgliche Kompetenz mit und bilden uns durch Supervision und kollegiale Beratung weiter.

Wir stellen uns gemeinsam mit allen Betroffenen ethischen Fragen, die im Alltag der Klinik auftreten.

Wir achten die Würde des menschlichen Lebens von seinem Anfang bis an sein Ende. Aus unserer Erfahrung und unserem christlichen Menschenbild stärken wir das Recht auf unvollkommenes Leben.

Wir gehen mit Informationen, die wir von Einzelnen und Gruppen bekommen, vertraulich um.

Wir wissen um unsere konfessionelle Eigenständigkeit, verstehen uns aber in unserem Auftrag ökumenisch und solidarisch verbunden. So wenden wir uns in unserer Arbeit nicht nur an die Mitglieder der eigenen Konfession und Religion, sondern sind -  in Anerkennung der jeweils eigenen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen -  für alle offen und ansprechbar.

Letzte Änderung: 14. Mai 2009