„Sechser-Pack“ innerhalb von drei Stunden (22.11.2007)

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An nur einem Tag drei Zwillingsgeburten im Klinikum Osnabrück

Osnabrück, 22. November 2007. Hochbetrieb herrschte am Dienstag im Kreissaal des Klinikum Osnabrück: Gleich drei Zwillingspärchen hatten es eilig, auf die Welt zu kommen. Für die Leitende Oberärztin Dr. Helga Brachmann-Michalski und die Assistenzärztin Gergana Peeva bedeutete dies innerhalb von nur drei Stunden drei Kaiserschnitte. Und auch wenn die fünf Mädchen und der Junge – alle zweieiige Zwillinge – zwischen zwei und sechs Wochen vor dem eigentlichen Geburtstermin zur Welt kamen, sind sie doch wohlauf.

„Kaiserschnitte sind auch bei Mehrlingsgeburten nicht zwingend erforderlich. Bei unseren drei „Dienstags-Pärchen“ lag allerdings eine medizinische Notwendigkeit vor“, berichtet Brachmann-Michalski. Deshalb habe das OP-Team bei der Anmeldung des dritten Eingriffs schon an einen Scherz geglaubt. „Statistisch gesehen kommt auf 70 Geburten eine Zwillingsgeburt“, erklärt Privatdozent Dr. Yves Garnier, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe. Am Klinikum seien es pro Jahr rund 50 Zwillingsgeburten. „Aber drei Mehrlingspärchen an einem Tag sind etwas ganz Besonderes“, so Garnier weiter. Zusammen mit seinem Team freue er sich darüber, dass es allen sechs Babys trotz der frühen Geburt gut gehe. „Lediglich ein Kind wird sicherheitshalber noch auf der Frühgeborenenstation beobachtet, entwickelt sich aber gut, womit bald alle drei Pärchen nach Hause können“, so der Mediziner.

Freuen sich über den „Sechser-Pack“ im Klinikum Osnabrück: Ewgenia Fix mit Diana und Ariana Dermer, Emma Young mit Isabelle und Jack sowie Jennifer Wendland mit Leni und Lucy (vorne v.l.) und das Ärzteteam Oberarzt Dr. Jens-Peter Banzer, Leitende Oberärztin Dr. Helga Brachmann-Michalski, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe Privatdozent Dr. Yves Garnier sowie Assistenzärztin Gergana Peeva (hinten v.l.).

Letzte Änderung: 18. Oktober 2009