85 Jahre Frauenklinik in Osnabrück
Chronik der Frauenklinik Osnabrück
Im Winter 1925 zog die „Provinzial-Hebammenlehranstalt“ in ein neues Gebäude am Lieneschweg/Caprivistraße – das war zugleich die Geburtsstunde der Städtischen Frauenklinik. Der bisherige Ausbildungsbetrieb wurde ausgebaut und übernahm mit 120 Betten die Geburtshilfe in der Aufgabenstellung eines Krankenhauses.
Gerade die Verbindung mit einer Hebammenanstalt, die eine der modernsten und am besten ausgestatteten Einrichtungen in Preußen war, förderte die Entwicklung dieser Frauenklinik.
1933 bekam sie dann auch einen neuen Namen: die „Landes-Frauenklinik“. Im Jahre 1936 wurde die Hebammenschule aufgegeben – die Frauenklinik ging am 01.07.1937 in städtischen Besitz über und nannte sich fortan „Städtische Frauenklinik“.
Erster Chefarzt war Prof. Dr. Karl Hellmuth – ihm folgte im Jahr 1954 Dr. Emil Steinkamm, der schließlich zu Beginn des Jahres 1973 die Leitung an Prof. Dr. Gerhard Ohlenroth weitergab. Während des Krieges musste die Frauenklinik nach Bad Essen in das Waldhotel Rögge ausgelagert werden. 1947 zog zwar ein Teil der Frauenklinik wieder in die Caprivistraße, aber erst der endgültige Wiederaufbau machte die Frauenklinik Anfang der 60er Jahre wieder voll betriebsfähig. Seit 1982 gibt es in der Frauenklinik auch wieder eine Hebammenschule.
1991 zog die Frauenklinik schließlich von der Caprivistraße in den Neubau der Städt. Kliniken am Finkenhügel. Vom 01. April 1995 bis zum 01. November 2001 leitete Prof. Dr. Klaus Goeschen als Chefarzt die Städtische Frauenklinik. Vom 01. November 2002 bis zum 06. Juli 2007 war PD Dr. Pedro-Antonio Regidor Chefarzt der Frauenklinik am Klinikum Osnabrück.
Am 01. Oktober 2007 hat Herr Priv. Doz. Dr. Dr. med. Yves Garnier die Leitung der Frauenklinik übernommen.
Die hohe Innovationsbereitschaft wird konsequent fortgeführt. Heute zeichnet sich die Frauenklinik durch folgende herausgehobene Kernkompetenzen aus:
- Onkologische Operationen
- Laparoskopische Operationen
- Brustheilzentrum zur ganzheitlichen Brustkrebsbehandlung
- Inkontinenzoperationen
- Behandlung gutartiger gynäkologischer Erkrankungen wie z. B. Endometriose
- Geburtshilfe mit Perinatal- und Praenatalmedizin
Brustheilzentrum Osnabrück
Das Brustheilzentrum Osnabrück entspricht den Qualitätskriterien der Europäischen Gesellschaft für Brustkrebserkrankungen. Die besondere Qualität dieses Zentrums für die Entdeckung und Behandlung des Brustkrebses wird durch modernste Medizintechnik und die Bündelung der fachlichen Kompetenzen von Gynäkologen, Radiologen, Onkologen, Pathologen, Humangenetikern und Psychologen in einer engen partnerschaftlichen Zusammenarbeit erreicht.
Beteiligte Partner:
- Prof. Dr. Olaf Koch (Onkologie)
- Prof. Dr. Rainer Krech (Pathologie)
- Dr. Ostkamp (Strahlentherapie am Klinikum Osnabrück)
- Prof. Dr. Wolfgang Wagner (Paracelsus Klinik)
- Frau Juliane Kremeier
Medizinische Leistungsbereiche
Diagnostik :
- Mamma-Spezialsprechstunde
- Mammographie, Sonographie, MRT
- Histologische Untersuchungen
- Schnellschnitt
- Proliferationskinetik
Operative Therapie
- Ambulant: minimal invasive Biopsie und ABBI, Ambulantes Operieren
- Stationär: brusterhaltende Operationen, ablative Operationen, rekonstruktive Operationen, kosmetische Operationen
Medikamentöse Therapie
Onkologische Behandlung
Strahlentherapie
Psychologische Betreuung
Genetische Untersuchungen
Krebsregister
Qualitätssicherung
- Qualitätszirkel Onkologie
- Qualitätszirkel Mamma-Radiologie
Klinikum Osnabrück GmbH
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Brustheilzentrum
Chefarzt Priv. Doz. Dr. Dr. Yves Garnier
Oberärztin Britta Mackenrodt
Am Finkenhügel 1
49076 Osnabrück
Telefon: 0541 405-6801
Telefax: 0541 405-6899
E-Mail: britta.bernau@klinikum-osnabrueck.de

