Schenkelbruch

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Schenkelbrüche gehören zu den eher seltenen Brüchen der Leistenregion. Im Zeitalter der endoskopischen Operationen werden Schenkelbrüche  gelegentlich im Rahmen einer „normalen“ Leistenbruch-Operation entdeckt. Die Bruchpforte liegt jedoch unterhalb des Leistenbandes. Es sind meist Frauen betroffen. Klinisch findet sich bei schlanken Frauen eine Vorwölbung unterhalb des Leistenbandes. Bei adipösen Patienten sind die Schenkelbrüche schwerer zu tasten, hier hilft die Ultraschalldiagnostik. Die Gefahr der Einklemmung ist hierbei im Vergleich zu den Leistenbrüchen deutlich höher. Auch bereiten sie häufiger Schmerzen. Dies erklärt die Indikation zur operativen Versorgung bei Feststellung eines Schenkelbruches.

 

Operationsmethoden bei Schenkelbrüchen:

offene Verfahren:

  • OP nach Fabricius (femoraler Zugang)
  • siehe offene OP bei Leistenbruch (inguinaler Zugang)

 

endoskopische/laparoskopische Verfahren:

  • TEPP(total extraperitoneale Patch Plastik)
  • TAPP(laparoskop.transabdominelle Patch Plastik)
Letzte Änderung: 1. Juni 2011