Wochenlang für Patienten des Klinikums gebastelt
Verfasst am Dezember 22, 2011 von Detlef Hoge
Kinder schmücken Weihnachtsbaum: Liveübertragung in Patientenzimmer
Patienten und Besucher erfreuten sich sehr an dem munteren Treiben, das die neun Fünf- und Sechsjährigen im Klinikum Osnabrück verursachten, als sie den großen Weihnachtsbaum im Foyer mit ihren selbst gebastelten Weihnachtssternen schmückten. Damit alle Patienten dieser Aktion zuschauen können, wird sie alljährlich über das Patienten-TV in alle Krankenzimmer übertragen. Wochenlang hatten die Kinder des Kindergartens St. Elisabeth unermüdlich ausgeschnitten, geflochten, gebastelt und geklebt. Auch für sie ist diese Aktion ein ganz besonderes Ereignis in der vorweihnachtlichen Zeit. „Die Freude und Begeisterung der Kinder ist für alle zu spüren. So bringen sie für Patienten und Besucher ein wenig Weihnachtsfreude ins Haus“, sagt die katholische Krankenhausseelsorgerin, Maria Hemker. Im Anschluss sangen die Kinder spontan noch zwei Weihnachtslieder für die Patienten, was mit großem Applaus und vom Weihnachtsmann mit tollen Geschenken belohnt wurde.

Klinikum-Pflegedokumentation vorbildhaft
Verfasst am Oktober 24, 2011 von Detlef Hoge
Internationale Expertengruppe informiert sich in Osnabrück
„Welcome to the Klinikum Osnabrueck“, so lauteten die Begrüßungsworte an die sechs Teilnehmer der Erasmus-Partner der Studiengänge an der Hochschule Osnabrück.
Eine internationale Gruppe von Vertretern aus Finnland, Dänemark, den Niederlanden und Zypern fand sich im Klinikum Osnabrück ein, um sich über das IT-gestützte Dokumentationsverfahren am Klinikum zu informieren.
Seit mehr als 15 Jahren steht die Zusammenkunft der verschiedenen Länder für Kooperation und Austausch von Erfahrungen. Dieser internationale Wissensaustausch wird von Prof. Dr. Andreas Büscher vom Fachbereich für Pflegewissenschaften an der Hochschule Osnabrück begleitet. Einmal im Jahr treffen sich die Partner zu einer drei- bis viertägigen Konferenz. eHealth wurde in diesem Jahr zum Thema gemacht.
In der onkologischen Fachabteilung des Klinikums ist seit Mai 2010 eine elektronische Pflegedokumentation im Einsatz. Anhand eines fiktiven Patienten wurde den Teilnehmern der Aufbau des Programms von der Aufnahme, über die Anamnese bis hin zu täglichen individuellen pflegerischen Handlungen am Patienten erläutert. Im Anschluss an die Einführung besuchte die sechsköpfige Gruppe die Station, um sich dort von der praktischen Umsetzung zu überzeugen.
„Aus dieser Veranstaltung nehme ich viele gedankliche Impulse mit nach Zypern“, so drückte eine der Hochschulleiterinnen ihre Begeisterung aus.
Diesem schließt sich Klinikum-Pflegedirektorin Marion Büchsenschütz an: „Es freut mich, dass der Eindruck der Besucher mit unserem Ziel übereinkommt. Durch die IT-gestützte Dokumentation steht der Patient im Fokus. Für alle am Behandlungsprozess beteiligten Pflegenden ergibt sich ein umfassender Überblick der wichtigsten Interventionen.“

Fachtagung Pflege des Klinikum Osnabrück
Verfasst am Oktober 24, 2011 von Detlef Hoge
Fachkräftemangel in der Pflege – Mangel an Köpfen oder Mangel an Kompetenzen? Résumé der ersten Pflegefachtagung am Klinkum Osnabrück
Das Pflegende einen anspruchsvollen Beruf ausüben, dem Seitens der Politik und Öffentlichkeit mehr Aufmerksamkeit gebührt, darüber waren sich Referenten und Gäste der Fachtagung Pflege am 6.10. einig. Als Veranstaltungsort wurde von der Pflegedirektion ein besonders historisch begründeter Ort gewählt. Am Tecklenburger Hof, dem Entstehungsort der ersten städtischen Krankenanstalt Osnabrück vor rund 200 Jahren, blickten die Besucher, auf den Wurzeln der Vergangenheit stehend, in die Zukunft.
Die rege Teilnehmeranzahl verdeutlichte das Interesse an dem aktuellen Thema des Fachkräftemangels in der Pflege und die Notwendigkeit sich mit diesem auseinander zu setzen. Rund 230 Gäste fanden sich zusammen, um das Problem aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und Lösungsansätze gemeinsam zu diskutieren und auszutauschen. Die Lösungsansätze ergaben sich unter Anderem durch Referenten aus der Berufpolitik, der Hochschule sowie durch Erkenntnisse aus der Krankenhausberatung, der Krankenhausorganisation oder auch den Gesundheitswissenschaften.
Im Anschluss an die aufschlussreichen Referate ergab sich durch eine Podiumsdiskussion die Möglichkeit zum Austausch und Vertiefung.
Als Ergebnisse der Fachtagung sind drei zentrale Ebenen zu nennen:
Die Verantwortung jedes einzelnen Mitarbeiters in der Pflege
Hierzu wurden in der Fachtagung mehrere Aspekte herausgestellt.
Zum einen: Wie geht jeder einzelne Mitarbeiter auf zukünftige Kollegen zu? Sind wir bereit und in der Lage mit Praktikanten, Freiwilligendienstlern, Schülern oder Bachelorstudenten die Faszination des Pflegeberufs zu teilen? Oder stellen wir all zu oft im Alltag die Schwierigkeiten und Probleme heraus?
Zum anderen: Gehen wir achtsam mit unserer eigenen Gesundheit um? Nutzen wir beispielsweise Angebote unseres Arbeitgebers zur Gesundheitsförderung?
Die Verantwortung der Führungskräfte in der Pflege
Hier wurde sehr deutlich, wie wichtig für die Mitarbeiterbindung ein regelmäßiges und wertschätzendes Feedback Gespräch ist. Weitere Fragen betreffen die Größe der zu führenden Einheiten. Erleben die Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz und ihr Team als „Denk-, Fühl- und Verhaltensgemeinschaft?!“, wie von Prof. Badura in seinem Vortrag benannt.
Zugespitzt ließen sich an dieser Stelle zwei weitere Fragen ableiten:
Wird Fachlichkeit in der täglichen pflegerischen Arbeit wertgeschätzt und eingefordert?
Sind wir mit Mittelmäßigkeit zufrieden oder fördern wir unsere Mitarbeiter darüber hinaus, Ziele zu entwickeln?
Strukturelle und politische Aspekte
Durch die Pflegefachtagung ist ein Bewusstsein dafür entstanden, dass die Gestaltung erlebter Defizite im Pflegeberuf zu wenig durch die Pflegenden selbst bestimmt wird. Um auf politischer Ebene eine Veränderung zu bewirken, ist jede einzelne Stimme der Pflegenden gefragt. Der Auftrag des deutschen Pflegerates, für die Pflege zu sprechen, kann auf politischer Ebene nur dann ernsthaft wahrgenommen werden, wenn wir ihn durch die Mitgliedschaft in einem organisierten Berufsverband unterstützen.
Zusammenfassend stellt Pflegedirektorin Marion Büchsenschütz fest: „Wir haben einen deutlichen Hinweis darauf bekommen, dass wir selbst – jeder an seinem Platz– den Schlüssel zur Lösung anstehender Fragen in der Hand halten. Gehen wir also gemeinsam, gestärkt durch die Impulse der Fachtagung, an die vor uns liegenden Aufgaben heran!“



Auch Lachen ist Medizin – Clown bringt Leichtigkeit auf die Palliativstation des Klinikums
Verfasst am Oktober 24, 2011 von Detlef Hoge
„Ich bin Lilly und wie heißt Du?“, fragt der Clown mit schüchternem Lächeln, senkt leicht den Kopf und verschränkt die Hände hinter dem Rücken. Der Patient des Klinikum Osnabrück ist sofort in den Bann gezogen, nennt seinen Vornamen, woraufhin Lilly ihr herzlichstes Lächeln zeigt. Schon wenige Minuten später singen der ältere Herr, seine Ehefrau und der Clown mit der Ziehharmonika aus vollem Halse „Wir fahren nach Madagaskar“.
Alle vier Wochen ist Lilly für einen Nachmittag auf der Palliativstation der Abteilung für Geriatrie und Palliativmedizin am Klinikum Osnabrück unterwegs, stellt sich vor, singt, spielt „Quetsche“, tanzt, erzählt, ist frech zu den Ärzten und führt Gespräche: „Es ist regelrecht rührend, wie schnell sich die Patienten Lilly gegenüber öffnen und Vertrauen fassen“, so Oberärztin Dr. Birgit Teigel. „Durch ihr Kostüm und das Duzen findet Lilly einen ganz anderen Zugang als Ärzte und Pflegekräfte.“ Lilly soll die Patienten zwar auch zum Lachen bringen, leistet jedoch weit mehr. Die Musikerin mit roter Clownsnase vermittelt scheinbar beiläufig zwischen Partnern, wenn die Beziehung durch die Krankheit belastet ist; sie spricht mit Patienten und Angehörigen mit spielerischer Leichtigkeit über die schwierigen Fragen des Lebens und gibt so auf ihre ganz eigene Weise echte Lebenshilfe.
Auf der Palliativstation werden Patienten mit weit fortgeschrittenen, nicht heilbaren Erkrankungen behandelt, für die die Verbesserung der Lebensqualität im Vordergrund steht. Die erfahrenen Palliativmediziner haben die Aufgabe, Schmerzen zu lindern und Übelkeit oder Luftnot zu minimieren. Wenn die optimale individuelle Kombination von Medikamenten und Therapien zur Linderung der Beschwerden gefunden ist, werden die Patienten wieder nach Hause entlassen von den Hausärzten weiterbetreut.
Finanziert wird der Einsatz des Clowns von „pallme“, dem Förderverein für Palliativmedizin in der Klinikum Osnabrück GmbH e.V.. „Die Kostenträger haben für solche Leistungen kein Budget, obwohl der äußerst positive Effekt auf das Wohlbefinden der Patienten nicht zu übersehen ist“, erläutert die Vorsitzende des Vereins, Dr. Sigrid Pees-Ulsmann. Der Förderverein hilft schnell und unbürokratisch, wenn spezielle Rollstühle, bunte Decken, ein Masseur oder eben ein Lachen gebraucht wird.

Vorträge für die Frau – Veranstaltungsreihe der Frauenheilkunde in Dissen
Verfasst am Oktober 20, 2011 von Detlef Hoge
Themen rund um die Frauenheilkunde behandeln Privat-Dozent Dr. Dr. Yves Garnier und Oberärztin Dr. Mareile Roether in ihrer Veranstaltungsreihe „Frauengesundheit heute!“, die immer am Mittwoch (18 bis 20 Uhr) im Rhythmus von sechs Wochen am Klinikum Osnabrücker Land (Robert-Koch-Straße 1) in Dissen stattfindet. „Wir möchten den Patientinnen ein ungezwungenes Forum bieten, um sich zu informieren und Antworten auf ihre Fragen zu erhalten“, erläutert Dr. Dr. Yves Garnier, Chefarzt der Frauenklinik am Klinikum Osnabrück und am Klinikum Osnabrücker Land.
Am 2. November 2011 geht es um die umstrittene Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Mit Wechseljahresbeschwerden beschäftigen sich Garnier und Roether am 14. Dezember 2011. Am 1. Februar 2012 werden moderne Therapien bei Blasenschwäche thematisiert. Am 21. März können die Besucherinnen lernen, wie sie selbst ihre Brust auf Anzeichen von Brustkrebs untersuchen. Um sinnvolle Maßnahmen zur Krebsvorsorge wird es am 9. Mai 2012 gehen. Therapieverfahren bei Blutungsstörungen werden die beiden Gynäkologen am 27. Juni 2012 vorstellen. Abschließend werden die Experten am 22. August 2012 über die medizinischen Möglichkeiten bei unerfülltem Kinderwunsch referieren. Der Eintritt ist kostenfrei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Geborene Grimassenkünstlerin – 1000 Klinikum-Baby diesen Jahres erblickt Licht der Welt
Verfasst am Oktober 20, 2011 von Detlef Hoge
Die niedliche Mia mit dem Geburtsgewicht von 2.960 Gramm ist das 1.000 Baby, das in diesem Jahr im Geburtszentrum am Klinikum Osnabrück zur Welt gekommen ist. „Ich kann es immer noch nicht glauben, dass die Kleine jetzt da ist, ich muss immer wieder hinschauen“, sagt die überglückliche Mama Nadine Glunz. Die 31-jährige Osnabrückerin hat ihre erste Schwangerschaft als völlig unkompliziert erlebt. Am Morgen des 27. September wollte das kleine Mädchen sich auf den Weg machen. Der Tag verlief zunächst recht ruhig, am Abend ging es dann plötzlich sehr schnell: Um 23.34 Uhr tat Mia ihren ersten Schrei. Die Geburt fand sie offenbar noch anstrengender als ihre Mutter. „Sie schläft fast nur, gähnt viel und zieht sehr lustige Grimassen, das muss sie von mir haben, das mach ich auch immer.“ Von ihrem Vater Lars Lachmuth (34), engagierter selbständiger Handwerker, hat Mia vermutlich handwerkliches Geschick geerbt. Er will der Kleinen baldmöglichst seine Werkstatt zeigen. Aber nicht nur der Vater freut sich auf die Heimkehr des Nachwuchses, auch die Großeltern und die Uroma können es kaum erwarten, das Enkel- und Urenkelkind zu Hause zu begrüßen.

Im Grimassenschneiden ist die kleine Mia schon ganz groß: Heike Majewski, Martina Tiedemann, Klinikum-Chefarzt Dr. Dr. Yves Garnier, Ina Mertens, Wiebke de Boer und Kristina Grzesica freuen sich mit der Mutter Nadine Glunz über die Geburt des 1000 Babys.
Das Klinikum Osnabrück lädt ein zum Tag der offenen Tür
Verfasst am September 16, 2011 von Detlef Hoge
Am kommenden Sonntag bieten wir Ihnen von 10 – 18 Uhr ein reichhaltiges Unterhaltungprogramm und einen Blick hinter die Kulissen unseres Krankenhauses.
Ihr Klinikum freut sich auf Sie.
Unser vollständiges Programm finden Sie hier.
20 Jahre Finkenhügel – Teil 4
Verfasst am September 16, 2011 von Detlef Hoge
Heute vor 20 Jahren war es dann soweit: Die erste Patientin trifft im neuen Krankenhaus am Finkenhügel ein.
Lesen Sie hierzu Teil 4 unserer Serie 20 Jahre Finkenhügel
20 Jahre Finkenhügel – Teil 3
Verfasst am September 13, 2011 von Detlef Hoge
Der Umzug läuft auf Hochtouren, es gilt 600 Patienten vom Natruper Torwall an den Finkenhügel zu transportieren. Der wohl größte Umzug in der jüngeren Osnabrücker Stadtgeschichte und ein Mammutunternehmen für Mitarbeiter und Rettungsdienste.
Lesen Sie heute den Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 15.09.1991.
20 Jahre Finkenhügel – Teil 2
Verfasst am September 10, 2011 von Detlef Hoge
Fast auf den Tag vor 20 Jahren begann die heiße Phase des Umzugs von der Innenstadt in den Krankenhausneubau am Finkenhügel.
Die Neue Osnabrücker Zeitung beichtete am 14.09.1991 – vielleicht finden sich Kolleginnen oder Kollegen auf dem Bild ja wieder?

