Tag der offenen Tür bei aeccos

Verfasst am Januar 17, 2012 von  

Vielfältige Informationen rund um die Schönheit

aeccos öffnet am 22. Januar seine Türen

Um strahlendes Aussehen geht es am Sonntag, 22. Januar 2012, von 14 bis 17 Uhr beim Tag der offenen Tür von aeccos, aesthetic competence osnabrück. Unter dem Namen aeccos haben sich am Klinikum Osnabrück ein Dermatologe, eine medizinische Kosmetikerin, ein Mund-Kiefer-Gesichtschirurg sowie eine Expertin für Zahnprophylaxe und Bleaching zusammengetan. aeccos bietet Beratung und Behandlung rund um ein strahlendes Aussehen an. Am Tag der offenen Tür (22. Januar, im Ärztehaus am Finkenhügel) können Besucher sich auf vielfältige Informationen freuen und die Akteure kennenlernen: „Wir werden unsere Besucher über operative und nichtoperative Verfahren zur Hautglättung, über Hautpflege, ästhetische Chirurgie, modernste Lasertechnik und vieles mehr informieren“, kündigen Prof. Dr. Dr. Siegfried Jänicke und Dr. Claus Lange an. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Spatenstich am Klinikum: Frühzeitige Reaktion auf demografischen Wandel

Verfasst am Januar 13, 2012 von  

Klinikum Osnabrück setzt innovatives Konzept um: Zentrum für Neuromedizin und Geriatrie

Dieses außergewöhnliche und innovative Konzept ist dem Land Niedersachsen die Fördersumme von 19 Millionen Euro wert: Nach der baulichen und organisatorischen Zusammenführung der Neurologischen und der Geriatrischen Klinik in einem neuen Gebäudekomplex (Zentrum für Neuromedizin und Geriatrie) mit 220 Betten am Finkenhügel wird das Klinikum Osnabrück vor allem Schlaganfall- und geriatrischen Patienten ein ganz neues Niveau der Versorgung bieten. Auch die Neurochirurgie wird dort in enger Kooperation mit der Paracelsus-Klinik eingebunden. Das Klinikum Osnabrück wird selbst weitere 11 Millionen Euro investieren. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für den Beginn des Jahres 2014 geplant.

Im neuen Zentrum werden akut neurologisch erkrankte sowie ältere Menschen mit typischen altersbedingten Erkrankungen behandelt werden. „Das fachübergreifende Konzept, welches das Klinikum vorgelegt hat, entspricht vollkommen unseren Vorstellungen einer zukunftsweisenden, integrierten Patientenversorgung. Das Klinikum reagiert damit frühzeitig auf den demografischen Wandel und die zukünftigen Anforderungen an die medizinische Versorgung“, so Dr. Boris Robbers, Referatsleiter Krankenhäuser des Niedersächsischen Sozialministeriums. Auf fünf Ebenen und insgesamt über 16.000 Quadratmetern werden die Akutneurologie, die Neurologische Frührehabilitation, Geriatrie, Geriatrische Rehabilitation, Palliativmedizin und Neurochirurgie unter einem Dach zusammengefasst. Die jeweilige fachbezogene Diagnostik und Therapien werden in die Stationen integriert sein, ebenso die intensivmedizinische Betreuung. So entstehen geschlossene Behandlungsketten: „Wir heben die Grenzen zwischen den Fachbereichen sowie zwischen Diagnostik und Therapie weitestgehend auf, um alle notwendigen Angebote um unsere Patienten herum zu bündeln“, erläutert Dr. Hansjörg Hermes, Geschäftsführer der Klinikum Osnabrück GmbH das Konzept. „Weiterhin können im neuen Zentrum sinnvolle Synergieeffekte realisiert und aufgrund der kurzen Wege Arbeitsprozesse gestrafft werden. Von dieser Strategie, die in Zukunft weiterhin unsere Entwicklung bestimmen wird, profitieren unsere Patienten und sie kommt der Kostenstruktur langfristig zu Gute“, ergänzt der Aufsichtsratsvorsitzende, Michael Hagedorn.

Es wird zudem einen Therapiegarten für die Frührehabilitation geben, der auch für kognitiv eingeschränkte Patienten geeignet ist. Insgesamt rund 230 Mitarbeiter in Medizin, Pflege und Therapie werden sich dort um das Wohl von geschätzten 5.800 Patienten pro Jahr kümmern. „Osnabrück wird damit eine vorbildhafte Versorgungsstruktur vorweisen können. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität unserer Region“, bestätigt der Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, Boris Pistorius.

Bisher befand sich die Klinik für Geriatrie und Palliativmedizin am Standort Natruper Holz, die Stroke Unit (Neurologie) am Finkenhügel. Patienten, die sowohl in Abteilungen am Finkenhügel als auch am Natruper Holz untersucht und behandelt werden, müssen bislang zwischen den Standorten transportiert werden. Nach Inbetriebnahme ist damit die gesamte akutmedizinische Behandlung des Klinikums am Standort Finkenhügel vereint.

Das Gebäude am Natruper Holz ist schon jetzt für eine vielfältige Nachnutzung verplant: Die Akademie des Klinikum Osnabrück wird dort die Gesundheits- und Krankenpflegeschule, die Hebammen- sowie MTA-Schule unterbringen und auch alle weiteren Aus-, Fort- und Weiterbildungsaktivitäten konzentrieren. Außerdem wird der Fachbereich Dermatologie der Universität Osnabrück weitere Räumlichkeiten in Anspruch nehmen. Das AMEOS-Klinikum ist dort bereits mit einer psychosomatischen Abteilung vertreten.

Beispiel Behandlungskette Schlaganfall

Ein Patient wird mit Verdacht auf Schlaganfall eingeliefert. Er wird sofort in der intensivmedizinischen Einheit des neuen Zentrums aufgenommen und erhält die wichtige und zeitkritische Erstversorgung der Stroke Unit. Auf der direkt angeschlossenen Überwachungsstation wird er bestmöglich überwacht und weiter behandelt. Hier wird schon mit der neurologischen Frührehabilitation begonnen, ohne dass der Patient die Station verlassen muss. Auch die weitere Rehabilitation findet im Haus statt. Die gesamte Behandlungskette wird auf kürzesten Wegen realisiert.

Beispiel Behandlungskette geriatrischer Patient

Ältere Menschen sind anders krank als junge Menschen. Im Alter kommen oft mehrere verschiedene Erkrankungen zusammen, die Wechselwirkungen mit sich bringen. Auch die Behandlungen der einzelnen Erkrankungen müssen unter dem Aspekt der Wechselwirkungen geplant werden. Hinzukommen motorische und/oder kognitive Einschränkungen und eine größere Sensibilität gegenüber Stress und Veränderungen. Im neuen Gebäudekomplex sind alle hierfür notwendigen Angebote, insbesondere auch intensivmedizinische und palliativmedizinische zusammengefasst, um so alle Aspekte „aus einem Guss“ anbieten zu können. Darüber hinaus kann die Behandlung Hochaltriger in anderen, insbesondere operativ tätigen Fachbereichen noch besser konsiliarisch unterstützt werden.

Den Spatenstich nahmen vor: (v.l. nach r.): Stellvertretender Betriebsratsvorsitzender Dieter Hölscher, Betriebsratsvorsitzende Angelika Simon, Pflegedirektorin Marion Büchsenschütz, Chefarzt der Neurologie Prof. Dr. Florian Stögbauer, Chefarzt der Geriatrie Prof. Dr. Dieter Lüttje, Klinikum-Geschäftsführer Dr. Hansjörg Hermes, Aufsichtsratsvorsitzender Michael Hagedorn, Oberbürgermeister Boris Pistorius

Krebsbehandlung: Klinikum schließt Versorgungslücke im Südkreis

Verfasst am Januar 5, 2012 von  

Ambulante Betreuung von Krebserkrankten zukünftig in Dissen

Von nun an müssen Krebserkrankte aus der Region südlich von Osnabrück keine weiten Fahrten mehr in Kauf nehmen, um eine umfassende ambulante onkologische Behandlung zu erhalten. Am Klinikum Osnabrücker Land in Dissen wurde eine onkologische Zweigpraxis des Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) des Klinikum Osnabrück mit mehreren Sprechzimmern sowie Behandlungs- und Diagnostikräumen eröffnet. „Es gab bisher kein wohnortnahes onkologisches Angebot durch entsprechende Fachärzte in Dissen. Diesen Engpass wollten wir beenden. Als kommunales Krankenhaus sehen wir unsere Aufgabe darin, Versorgungslücken zu schließen“, fasst Klinikum-Geschäftsführer Dr. Hansjörg Hermes zusammen.

Die Experten des MVZ Onkologie werden zunächst an drei Vormittagen pro Woche Sprechstunden in Dissen abhalten. „Außerdem werden wir Chemotherapien, Antikörpertherapien und Bluttransfusionen in Dissen ambulant durchführen“, erläutert der Onkologe und Ärztliche Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums, Dr. Julian Topaly. Aber nicht nur Behandlungen werden dort stattfinden, ebenso auch Diagnostik und Nachsorge. „Besonders die kooperative Betreuung der Patienten mit ihren jeweiligen Hausärzten soll künftig von zentraler Bedeutung sein“, ergänzt Prof. Dr. Olaf Koch, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation. Gemeinsam mit den Ärzten werden sich erfahrene Arzthelferinnen um die Patienten kümmern.

„Unser vorrangiges Ziel ist, für die Bürger in der Region südlich von Osnabrück anspruchsvolle und gut erreichbare medizinische Angebote zu schaffen. Es freut uns sehr, dass wir Krebserkrankten nun deutlich bessere Bedingungen bieten können“, ergänzt Eva-Maria Westermann, Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikum Osnabrücker Land. Die Praxis in einem Nebengebäude des Dissener Krankenhauses wurde umfangreich umgebaut, um auch räumlich optimale Bedingungen für die ambulante onkologische Versorgung zu schaffen. Insgesamt 13 Räume stehen zur Verfügung, dazu gehören die Anmeldung, zwei Sprechzimmer, Räume für Chemotherapien, für Blutentnahme, Ultraschalluntersuchungen, ein Warteraum und Funktionsräume.

Wenn die Verdauung unberechenbar ist

Verfasst am Januar 5, 2012 von  

ON-Telefonaktion am Donnerstag (12. 1.): Reizdarmsyndrom

Artikel als PDF-Dokument downloaden

Neuer Aufsichtsratsvorsitzender für das Klinikum

Verfasst am Januar 5, 2012 von  

Michael Hagedorn folgt Irene Thiel

Der Aufsichtsrat der Klinikum Osnabrück GmbH hat einen neuen Vorsitzenden. Von nun an wird Michael Hagedorn (55) den Vorsitz übernehmen. Irene Thiel, die seit 2005 diese Funktion inne hatte, bleibt weiterhin Mitglied des Gremiums. „Frau Thiel hat wichtige Weichenstellungen vorgenommen, die bis in die Zukunft hinein eine sehr positive Wirkung zeigen werden. Wir danken ihr sehr für ihr Engagement und ihre Weitsicht“, sagt Dr. Hansjörg Hermes, Klinikum-Geschäftsführer.

Michael Hagedorn (Bündnis 90 Die Grünen), der sich als Stadtratmitglied besonders um die Themen Wirtschafts-, Finanz- und Beschäftigungspolitik in der Stadt Osnabrück kümmert, begleitet und beobachtet die Entwicklung des Klinikums schon seit Jahren sehr interessiert: „Das Klinikum Osnabrück hat sich dank engagierter Mitarbeiter und einer ebenso engagierten Leitung zum modernsten und leistungsstärksten Akutkrankenhaus in der Region entwickelt. Der wirtschaftliche Druck im gesamten Krankenhaussektor wird jedoch auch in Zukunft weiter wachsen“, so der neue Aufsichtsratsvorsitzende. Die Umstrukturierungen und Effizienzsteigerungen müssten fortgesetzt werden, damit das Klinikum Osnabrück für seine Patienten auch in Zukunft Spitzenleistungen zu wirtschaftlich tragfähigen Bedingungen bereithalten kann. „Ich freue mich sehr auf die konstruktive Zusammenarbeit mit Herrn Hagedorn“, so Hermes.

Letzte Änderung: 5. Januar 2012