Auftakt zum Jubiläumsjahr

Verfasst am Februar 10, 2011 von  

Beitrag Osnabrücker Online Fernsehen OS-F1

Das Klinikum Osnabrück am Samstag den 08. Januar 2011 offiziell in sein Jubiläumsjahr gestartet.

Oberbürgermeister Boris Pistorius begrüßte anlässlich des 200jährigen Bestehens zahlreiche Gäste, Mitarbeiter sowie Ehemalige und Vertreter der kommunalen Politik im Friedensaal des Osnabrücker Rathauses.

Beitrag Osnabrücker Online Fernsehen OS-F1

Interview mit OS Radio

Hören Sie anläßlich des Jubiläumsauftakts ein Interview unseres Geschäftsführers Dr. Hansjörg Hermes mit OS Radio zur Historie des Klinikums Osnabrück.

osradio 104,8_Mitschnitt vom 12-01-2011_200 Jahre Klinikum OS

NOZ vom 10.01.2011

200 Jahre Klinikum Osnabrück (PDF)

Klinikum jetzt auch im Südkreis

Verfasst am Februar 10, 2011 von  

Klinikum hatte das beste Konzept

Medizinische Versorgung im Südkreis wird erheblich ausgebaut

Osnabrück, 9. Februar 2011. Die Stadt Osnabrück und das Diakoniewerk Osnabrück sind sich einig: Die Klinikum Osnabrück GmbH wird die Diakonie-Klinikum Osnabrücker Land gGmbH – und damit den gesamten Krankenhausbetrieb mit insgesamt 178 Planbetten sowie die betriebsnotwendigen Grundstücke an den Standorten Dissen und Georgsmarienhütte – übernehmen. Das Klinikum konnte in den Verhandlungen mit dem besten medizinischen Konzept sowie der verbindlichen Zusage punkten, die Arbeitsplätze zu sichern. „Die enge Verbindung der beiden Kliniken bietet Vorteile für beide Häuser. Der Krankenhausstandort Dissen wird durch die Zusammenarbeit gesichert und das Klinikum Osnabrück kann seine umfassenden Leistungsangebote auch den Bürgern im südlichen Landkreis anbieten“, fasst Oberbürgermeister Boris Pistorius zusammen. Jetzt steht nur noch das Einverständnis des Bundeskartellamts aus.

Das Diakoniewerk Osnabrück will sich zukünftig auf die Geschäftsfelder Altenhilfe sowie Jugendhilfe und damit auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Das wesentliche Ziel des Verkaufs sei die nachhaltige Sicherung des Standortes Dissen. „Im Rahmen der strategischen Partnersuche haben wir mittels eines strukturierten Bieterverfahrens mit dem Klinikum Osnabrück einen kompetenten Käufer gefunden“, so Prof. Dr. Erhard Mielenhausen, Aufsichtsratsvorsitzender der Diakoniewerk Osnabrück gemeinnützige GmbH. Ebenso maßgeblich sei während der Verhandlungen die Sicherung der Arbeitsplätze gewesen. Das Klinikum als kommunales Haus habe die Sicherstellung der medizinischen Versorgung, damit die Wahrnehmung der regionalen Verantwortung und nicht ausschließlich das Erwirtschaften von Gewinnen zum Ziel. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Finanzvorstand der Stadt Osnabrück, Dr. Horst Baier, erwartet aus dem Kauf mittelfristig eine Stärkung für beide Krankenhausbetriebe: „Krankenhäuser können sich durch Kooperationen oder Zusammenschlüsse Vorteile verschaffen und sich so im Wettbewerb eine noch bessere Position sichern“.

Das Klinikum wird das medizinische Angebot in Dissen erheblich ausbauen. Einen wesentlichen Schwerpunkt wird die Geriatrie bilden, die um die geriatrische Rehabilitation erweitert wird. „Wir werden die Akutbehandlung in Dissen konzentrieren, das medizinische Spektrum ausbauen und die Versorgung qualitativ verbessern. Dazu zählt unter anderem auch die Notfallversorgung, die wir durch die Aufnahme der Unfallchirurgie und weitere Fachdisziplinen vervollständigen“, so Dr. Hansjörg Hermes, Geschäftsführer des Klinikum Osnabrück. Das Spektrum der Abteilungen für Innere Medizin und Gynäkologie wird erheblich ausgeweitet und zudem die Onkologie ganz neu aufgenommen. Die Leitung der Abteilungen wird weiterhin bei den Dissener Chefärzten liegen. Das Klinikum wird zudem noch stärker als bisher seine vielfältigen diagnostischen Möglichkeiten in Dissen einsetzen. Die schon bestehende Zusammenarbeit in der Schlaganfall-Diagnostik mithilfe der Telemedizin wird auf weitere Disziplinen übertragen. Dabei können per Bildschirm rund um die Uhr und ohne Zeitverzug die Experten des Klinikums bei der Diagnosestellung zugeschaltet werden.

Das Klinikum hat sich ebenso dazu verpflichtet, die Einhäusigkeit in Dissen energisch voranzutreiben. Das Land Niedersachsen wird die dringend notwendigen Baumaßnahmen nur dann fördern, wenn die Akutbehandlung in Georgsmarienhütte aufgegeben wird. Mittelfristig müssen die Betten aus Georgsmarienhütte daher nach Dissen verlagert werden. Das Haus Möhringsburg, wo sehr erfolgreich Suchthilfe angeboten wird, bleibt davon unberührt.

Letzte Änderung: 17. Februar 2011