Qualitätszirkel Orthopädie/Unfallchirurge mit Fallvorstellung

Verfasst am Januar 15, 2009 von Detlef Hoge 

Geplante Termine für das Jahr 2009:

  • Donnerstag, 12.03.2009, 19:30-21:00 Uhr (Seminarraum)
  • Donnerstag, 14.05.2009, 19:00-20:00 Uhr (Seminarraum)
  • Donnerstag, 27.08.2009, 19:00-20:00 Uhr (Seminarraum)
  • Donnerstag, 29.10.2009, 19:00-20:00 Uhr (Seminarraum)
  • Donnerstag, 10.12.2009, 19:00-20:00 Uhr (Seminarraum)

 

Auf Anregung der niedergelassenen Kollegen haben wir uns dazu entschlossen einen Qualitätszirkel Orthopädie/Unfallchirurgie mit Fallvorstellung einzuführen.

Wir laden zukünftig in zweimonatigem Rhythmus, beginnend im Januar 2009, zum Qualitätszirkel Orthopädie/Unfallchirurgie ein. Die Veranstaltung wird jeweils mit einem ca. 15-20-minütigen UptoDate-Vortrag zu aktuellen Behandlungsstrategien in der Orthopädie/Unfallchirurgie beginnen.

Im Anschluss daran wollen wir einerseits eigene interessante und schwierige Fälle präsentieren, aber insbesondere auch Ihnen die Möglichkeit geben, Problemfälle im kleinen Kreis offen darzustellen.

Wir haben alle Krankheits- und Operationsverläufe, die schwierig und manchmal problematisch sind. Dabei sind wir nicht immer sicher, ob wir tatsächlich optimal gehandelt haben oder ob es nicht doch noch bessere Behandlungsmöglichkeit gegeben hätte.

Die Veranstaltung soll dazu dienen, dass wir uns mit solchen schwierigen Fällen beschäftigen, um gemeinsam Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Dies geht nur in einem Klima des gegenseitigen Vertrauens, damit wir auch zukünftig noch dazu gemeinsam bereit sind auch weniger optimal verlaufende Ergebnisse gegenseitig zu präsentieren.

Wir laden Sie hiermit ganz herzlich zu unserem Qualitätszirkel Orthopädie/Unfallchirurgie ein.

Der Erfolg dieser Veranstaltung ist wesentlich von Ihrer Mitarbeit abhängig. Sie können interessante Fälle mitbringen und auf Powerpoint oder mit Röntgenbildern präsentieren.

Die Anmeldung – oder Ihre Bereitschaft zur Präsentation – sollte über das Sekretariat meiner Klinik (Frau Wittkötter/Frau Wolf, Tel: 0541/405-6201) oder per Email Kristina.wittkoetter@klinikum-os.de oder Renate.Wolf@klinikum-os.de erfolgen.

Als ärztlicher Ansprechpartner für weitere Fragen steht Ihnen unser Leitender Oberarzt, Herr Dr. Kortmann (0541-405-6201) telefonisch gerne zur Verfügung.

Eine Zertifizierung der Veranstaltung durch die Ärztekammer ist beantragt.

Wir freuen uns auf spannende und gewinnbringende Diskussionen und hoffen auf Ihr zahlreiches Erscheinen.

Nabelschnurblutspende ab sofort auch am Klinikum Osnabrück möglich

Verfasst am Januar 8, 2009 von Detlef Hoge 

Die Frauenklinik am Klinikum Osnabrück GmbH kooperiert dabei mit dem NKR – Initiative Leben spenden Deutschland gemeinnützige GmbH (NKR – Deutsche Nabelschnurblutbank)

Osnabrück, 7.1.09: In der Frauenklinik am Klinikum Osnabrück kann ab sofort Nabelschnurblut gespendet werden. Möglich wurde das durch eine Kooperation der Frauenklinik mit dem „NKR – Initiative Leben spenden Deutschland“. Durch die Nabelschnurblutspende, die für die werdenden Eltern kostenfrei ist, kann schwerkranken Menschen das Leben gerettet werden.

„Ich bin glücklich, dass ab sofort auch Eltern aus Osnabrück und Umgebung die Möglichkeit der kostenfreien gemeinnützigen Nabelschnurblutspende haben“, so Privatdozent Dr. Dr. Yves Garnier, Chefarzt der Frauenklinik. Auch Dr. Marlena Robin-Winn, Leiterin des NKR – Initiative Leben spenden Deutschland freut sich über die Zusammenarbeit: „Weltweit warten tausende schwerkranke Menschen händeringend auf eine Blutstammzellspende. Mit gespendetem Nabelschnurblut können wir diesen Menschen das Leben retten.“

Jedes Jahr erkranken Tausende Menschen an lebensgefährlichen Erkrankungen des Blut bildenden oder des Immunsystems, wie z. B. Leukämie, Lymphomen oder verschiedene Stoffwechselerkrankungen. Meist kann diesen Patienten nur noch durch eine Transplantation gesunder Blutstammzellen geholfen werden. Häufig stehen jedoch keine passenden erwachsenen Blutstammzellspender zur Verfügung. Nabelschnurblut bietet hier eine Alternative zu Blutstammzellen aus dem Knochenmark. Normalerweise Geburtsabfall enthält es Millionen wertvoller Stammzellen, die nach der Abnabelung schmerz- und risikofrei für Mutter und Kind entnommen und anschließend konserviert werden können. Durch die Kältekonservierung stehen die Stammzellen im Anwendungsfall sofort zur Verfügung. Dadurch können Patienten schneller behandelt werden.

Ein besonderer Vorteil von Nabelschnurblut-Stammzellen ist, dass sie besser als Blutstammzellen aus dem Knochenmark vertragen werden. Der Grund dafür ist, dass Nabelschnurblut-Stammzellen unreifer sind und damit geringere Abstoßungsreaktionen hervorrufen. Deswegen wird weltweit immer häufiger Nabelschnurblut anstelle von Knochenmark eingesetzt.

Bei der Spende von Nabelschnurblut kooperiert die Frauenklinik mit der gemeinnützigen Organisation „NKR – Initiative Leben spenden Deutschland“ aus Hannover. Eltern, die Informationen zum Thema Nabelschnurblut wünschen, können sich direkt an das NKR unter der Rufnummer 0511/898888-60 oder an die Frauenklinik unter 0541/4059100 wenden. Im Internet stehen weitere Informationen auch unter www.nkr-mhh.de oder www.perinatalzentrum-os.de zur Verfügung.

Bildmaterial (Quelle Vita 34)

Das Nabelschnurblut wird bei Vita 34 in Kältetanks bei Temperaturen um -190° C gelagert.

Das Nabelschnurblut wird bei Vita 34 in Kältetanks bei Temperaturen um -190° C gelagert.

Benötigt ein Patient das Nabelschnurblut, wird es von Vita 34 mit einem so genannten „Cryoshipper“ im gefrorenen Zustand ins Krankenhaus transportiert.

Benötigt ein Patient das Nabelschnurblut, wird es von Vita 34 mit einem so genannten „Cryoshipper“ im gefrorenen Zustand ins Krankenhaus transportiert.

 

Information zu Stammzellen aus Nabelschnurblut können Sie sich hier als PDF-Dokument auf Ihren Computer laden.

Letzte Änderung: 8. Januar 2009