Klinikum Osnabrück

Nuklearmedizin

Was ist Nuklearmedizin?

Die Nuklearmedizin beschäftigt sich mit dem „Sichtbarmachen“ körpereigener Funktionen, angefangen von der Darstellung von Stoffwechselvorgängen oder Durchblutung einzelner Körperabschnitte bis hin zu kompletten Darstellung des gesamten Körpers. Des Weiteren sind quantitative Aussagen über die Funktionstüchtigkeit einzelner Organe (z.B. der Nieren) möglich. Hierdurch ergänzen sich die röntgenologische („morphologische“) und nuklearmedizinsche („physiologische“) Darstellung in idealer Weise auf diagnostischer Ebene.

Nuklearmedizinische Verfahren ermöglichen dabei die frühestmögliche Erfassung körpereigener Veränderungen, bzw. die Darstellung von Auffälligkeiten des Stoffwechsels im Organismus, häufig bevor diese in Röntgenuntersuchungen nachzuweisen sind.

Typischerweise wird die Nuklearmedizin insbesondere mit der Untersuchung („Szintigraphie“) von Schilddrüse, Knochen und Nieren assoziiert, es ergeben sich jedoch auch zahlreiche weitere wichtige diagnostische (z.B. Tumoren, Entzündungen) Fragestellungen, die abgeklärt und ambulant oder stationär behandelt werden können (z.B. bösartige und gutartige Schilddrüsenerkrankungen, entzündliche Gelenkveränderungen, Knochenmetastasen).

Spektrum:

Unsere Abteilung bietet das komplette Spektrum konventioneller nuklearmedizinischer Untersuchungsverfahren mit modernen medizinischen Geräten an. Hierzu zählen u.a. die Skelett-, Lungenperfusions-, Myokard- und Nierenfunktionsszintigraphie sowie die komplette Schilddrüsendiagnostik. Weitere Informationen dazu und zur anderen selteneren Untersuchungen finden Sie in unseren Patienteninformationsblättern.

Darüber hinaus ist bei uns die palliative Schmerztherapie von Skelettmetastasen (insbes. bei Prostata- und Brustkrebs) ambulant möglich. Frau Dr. Müller-Kniefert beantwortet Fragen zu dieser Therapie gern.

Letzte Änderung: 7. Juni 2012