Klinikum Osnabrück

Aktuelles

Das Klinikum Osnabrück und das Gesundheitszentrum Medicos laden zur neuen Vortragsreihe ein.

PD Dr. Martin EngelhardtDie Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie des Klinikums Osnabrück und das Gesundheitszentrum Medicos bieten im zweiten Halbjahr 2014 eine Reihe von Vorträgen zu Verschleißerkrankungen an. Auf dem Podium stehen Chirurgen und Orthopäden des Klinikums Osnabrück, die jeweils Spezialisten für ihre Vortragsthemen sind. Der Eintritt ist kostenlos.

Auch Priv.-Doz. Dr. Martin Engelhardt, der Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie des Klinikums Osnabrück, der viele Jahre lang Präsident der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) und leitender Orthopäde der Deutschen Olympia-Mannschaft war, ist als Redner beteiligt. “Wir wollen über den neuesten Stand der Medizin und neue Behandlungsverfahren bei Verschleißerkrankungen an Knie, Schulter, Füßen, Sprunggelenken und Händen informieren. Außerdem wollen wir mit unserem Partner, dem Gesundheitszentrum Medicos, auf Möglichkeiten zum Wiederherstellen und zum Erhalt von Beweglichkeit durch Physiotherapie hinweisen”, so Engelhardt. “Sport und Bewegung haben allgemein eine ganz wichtige Bedeutung, um solchen Erkrankungen vorzubeugen.”

Engelhardt geht im Eröffnungsvortrag der Reihe am Mittwoch, 23. 7., 19 Uhr, auf “Knieschmerz und Arthrose – konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten” ein. Am Mittwoch, 17. 9., 19 Uhr, spricht Dr. Casper Grim, Facharzt für Chirurgie am Klinikum Osnabrück, über “Die schmerzhafte Schulter und ihre Behandlungsmöglichkeiten”. Am Mittwoch, 22. 10., 19 Uhr, greift Dr. Josef Meentken, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Osnabrück, die Frage “Was gibt es Neues in der Hüftendoprothetik?” auf.

Am Mittwoch, 19.11., 19 Uhr, referiert Dr. Lars Gerres, Facharzt für Chirurgie am Klinikum Osnabrück, über “Degenerative Erkrankungen an der Hand und ihre Therapie”. Im letzten Vortrag der Reihe am Mittwoch, 10. 12., 19 Uhr, spricht Dr. Jens Bischoff, Facharzt für Chirurgie am Klinikum Osnabrück, über “Degenerative Erkrankungen an Fuß und Sprunggelenk und ihre Therapie”. Die Vorträge finden im Veranstaltungssaal im 2. Obergeschoss des Gesundheitszentrums Medicos, Weidenstraße 2-4, 49080 Osnabrück, statt. Der Eintritt ist frei.



In der heutigen Sitzung hat der Planungsausschuss dem Sozialministerium empfohlen, die Einhäusigkeit für das Klinikum Osnabrücker Land (KOL) nicht zu fördern. Sollte das Sozialministerium der Empfehlung des Planungsausschusses folgen und sich gegen eine weitere Prüfungsphase aussprechen, wird es bis auf Weiteres keine Fördermittel für das Krankenhaus in Dissen geben. Die Entscheidung des Sozialministeriums wird kurzfristig erwartet.

Die Klinikum Osnabrück GmbH (KOS), als Muttergesellschaft der Klinikum Osnabrücker Land GmbH mit den Standorten in Dissen und Georgsmarienhütte, wird die Einhäusigkeit am Standort Dissen nur bei einer positiven Förderungszusage des Sozialministeriums realisieren können. Nach Beendigung der erforderlichen Baumaßnahmen könnten ab den Jahren 2018/2019 Gewinne in der Tochtergesellschaft erzielt werden.

Die Baukosten in Höhe von 25 Mio. Euro für die geplante Zusammenführung am Standort Dissen erfordern (unter Berücksichtigung der bisherigen und der bis zur Einhäusigkeit prognostizierten Verluste) eine Bereitstellung von 20 Mio. Euro durch das Klinikum Osnabrück. Eine zusätzliche Finanzhilfe durch die Stadt verbietet das EU-Beihilferecht, da lediglich zwischen der Stadt und dem Klinikum Osnabrück ein sogenannter Betrauungsakt existiert und dieser aufgrund des fehlenden Versorgungsauftrages der Stadt für den Landkreis auch nicht auf die KOL erweitert werden kann.

In den Aufsichtsratssitzungen der Klinikum Osnabrück GmbH und der Klinikum Osnabrücker Land GmbH am 24.07. wird jetzt über die weitere Vorgehensweise zur Klinikum Osnabrücker Land per Gesellschafterbeschluss entschieden. Dabei hat die Geschäftsführung des Klinikums Osnabrück gegenüber dem Aufsichtsrat lediglich eine Empfehlungsfunktion. Die Schaffung einer Einhäusigkeit war bisher allerdings immer vorrangiges Ziel aller Gremien.

Als Kontrollgremien sind sich der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung der Klinikum Osnabrück GmbH der Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern und den möglichen Konsequenzen für die regionale Gesundheitsversorgung bewusst. Sie werden jetzt keinesfalls leichtfertig über das Klinikum Osnabrücker Land entscheiden. Der verantwortungsvolle Umgang im Hinblick auf das Klinikum Osnabrücker Land durch die Stadt und den Rat war bereits zum Zeitpunkt des Erwerbs des Klinikums in Dissen oberstes Gebot. So wurde die Erweiterungsstrategie mit dem Kauf des defizitären Klinikums Dissen im Jahr 2011 als eine „Überlebungsmöglichkeit“ angesehen. Das Land Niedersachsen hatte damals

eine Finanzierungsunterstützung für die Einhäusigkeit in Aussicht gestellt. Das wäre die Basis für eine wirtschaftliche Fortführung der Klinikum Osnabrücker Land GmbH gewesen. „Leider wurden unsere Erwartungen diesbezüglich nicht erfüllt. Wir bedauern die langjährige Verzögerung einer Entscheidung auf Landesebene und die jetzige Empfehlung des Planungsausschusses in Hannover sehr“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Hagedorn. Betriebsrat und Belegschaft des Klinikums Osnabrücker Land sind über die aktuelle Entwicklung informiert und werden in die weiteren Beratungen einbezogen.



Religionsübergreifende Möglichkeit zum Abschiednehmen

Das Klinikum Osnabrück hat am 13.06. einen neuen Abschiedsraum eröffnet. Unabhängig der jeweiligen Religionszugehörigkeit haben Angehörige nun die Möglichkeit, von einem verstorbenen Patienten würdevoll und in Ruhe Abschied zu nehmen.

In einem Krankenhaus sterben – trotz aller Möglichkeiten der modernen Medizin – Patienten. In einer solchen Situation möchten Angehörige oft die Möglichkeit haben, sich von einem Verstorbenen in Ruhe verabschieden zu können. Dies ist im Klinikum Osnabrück nun in einem neu gestalteten Abschiedsraum religionsübergreifend möglich, denn religionsspezifische Symbole sind im Abschiedsraum nicht zu finden. Mediziner, Seelsorger, Ehrenamtliche und Vertreter des Betriebsrates und der Pflege haben in dem Ethikkomitee gemeinsam das Projekt “Abschiedsraum” erarbeitet. Dabei war es den Beteiligten wichtig, den Raum so zu gestalten, dass die Atmosphäre des Raumes beruhigend und trostspendend ist. Die Farben der Wände, des Bodens und der Beleuchtung sind exakt vor diesem Hintergrund aufeinander abgestimmt. Aber damit nicht genug. Engagiert wurden 2 Künstler, die speziell Exponate für diesen Raum gefertigt haben. Regine von Bredow hat ihre Werke “Am Meer” und „Das Gras“ für diesen Raum kreiert. Alfons Weglage designte eine Stele aus Eichenholz. Zu seinem Werk schreibt Weglage: “Aufrecht, würdevoll, sicher, scheinbar erdverbunden steht sie da, die Stehle aus Eichenholz mit ihrer gold-gläsernen Lichtkrone. Das Holz aus einem Baum, der gleichsam als “Baum des Lebens” hunderte von Jahren überdauert und Generationen verbunden hat bis er sich einer anderen Naturgewalt beugen musste. Nichts ist sicher außer der Veränderung. Der Lauf des Lebens endet nicht mit dem Tod. Dieser ist Teil des Lebens in seiner unendlichen Vielfalt. Die Stehle so ungehobelt, mit vielen Rissen und Furchen steht wie eine Markierung auf dem Weg, wie ein Leuchtturm, der die Richtung weist, zum Licht strebend und dieses gleichsam in sich tragend.” Das Bild “Am Meer” wird von Regine von Bredow wie folgt beschrieben: “Am Meer spürt man die Einsamkeit, in der Weite sich als Teil im großen Ganzen, aber auch das Leben, den Wind als Atem und die Unendlichkeit am Horizont. Die Kraft der Natur, die soviel stärker ist als die eigene. Und der Weg – allein – in den Tod, ins Ungewisse, in die Erlösung, in die Unendlichkeit. An der Seite die Stationen des Lebens oder aber auch die Stützen am Weg. Oder ist es der Weg der Zurückbleibenden, denn vor ihnen liegt noch ein Weg, den sie – nun allein – gehen müssen.” Als Vorsitzender des Ethikkomitees erläutert Chefarzt Dr. Teschendorf: „Wir sind sicher, dass wir mit diesem Raum einen würdevollen Ort für alle Angehörigen eines Verstorbenen geschaffen haben. Der Pflegedirektor, Martin Pope, ergänzt: „Selbstverständlich steht allen Angehörigen – nach wie vor – auch die Klinikum-Kapelle als „Raum der Stille“ oder für ein Gebet zur Verfügung.

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Foto von links: Die Künstler: Alfons Weglage und Regina von Bredow und der Vorsitzende des Ethikkomitees PD. Dr. Peter Teschendorf sowie der Pflegedirektor Martin Pope

 



Schnellerer und sicherer Versand von Bildern

In der vergangenen Woche wurde in der Röntgen- und Strahlenklinik am Klinikum Osnabrück das Pilotprojekt Niedersachsen vorgestellt.

Prof. Dr. med. Bernd TombachDer oftmals übliche Weg, Patientenbilder auf Filmen oder Datenträger weiterzugeben, ist mit einen hohen Produktionsaufwand, Zeitverlust und der Ungewissheit behaftet, ob der Datenträger unversehrt beim Empfänger ankommt und die Daten in das dortige System eingelesen werden können. Dies wird dann erforderlich, wenn Voruntersuchungen durchgeführt wurden und entsprechende Bilder zur weiteren Behandlung notwendig sind. Oder, wenn eine Zweitmeinung kurzfristig notwendig ist. Im Teleradiologieverbund ist dies nun kein Problem mehr. Mittels einer herstellerunabhängigen Plattform können nun MRT-, CT- und Röntgenbilder schnell und sicher an den Empfänger geschickt werden.

Mit ersten Übertragungen zwischen Osnabrück und dem Universitätsklinikum Münster startete jüngst das Pilotprojekt Niedersachsen im Westdeutschen Teleradiologieverbund. Bis November, zum Radiologie Kongress Ruhr, sollen rund 20 Kliniken und Radiologische Praxen der Region untereinander und mit den bereits angeschlossenen rund 100 Einrichtungen vernetzt sein. Aufnahmen können zügig angefordert, versendet und empfangen werden. Damit werden eine schnellere und bessere Behandlung des Patienten ermöglicht und Doppeluntersuchungen vermieden. Auch bei der Verlegung eines Patienten in ein anderes Krankenhaus oder Rehaeinrichtung können die vorhandenen Bilder noch vor dem Eintreffen des Patienten in der aufnehmenden Klinik oder Fachabteilung angesehen werden. Somit wird eine lückenlose Behandlung gewährleistet. Dies führt zu einer Zeitersparnis und einer höheren Patientenzufriedenheit.

Zur Vorstellung des Pilotprojektes wurden zahlreiche Kliniken und Praxen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, um die praktische Arbeit im Westdeutschen Teleradiologieverbund zu demonstrieren und gemeinsam mit etablierten Teilnehmern die gemachten Erfahrungen und möglichen Anwendungsszenarien zu diskutieren. So referierte Dr. Christian Juhra, Leiter der Stabsstelle Telemedizin am Universitätsklinikum Münster, über Vernetzung, Datenschutz und Nutzen des Systems. Deutlich wurde, dass insbesondere die Versorgung von Schwerstverletzten in einem Traumanetzwerk mit der Bilddatenkommunikation erheblich verbessert wird. Als Gastgeber der Veranstaltung demonstrierte Prof. Dr. Bernd Tombach, Chefarzt der Röntgen- und Strahlenklinik am Klinikum, die praktische Umsetzung der Bilddatenkommunikation.



  • Tag der offenen Tür
  • Dienstag, 3. Juni 2014, 11.00–15.30 Uhr
  • Seminarraum Ebene 0, Klinikum Osnabrück
  • Download Info-Flyer

 



Unser Ärztlicher Direktor, Priv.-Doz. Dr. Martin Engelhardt, war Vorsitzender des OTWorld-Kongresses (Orthopädie- und Rehatechnik) 2014. Der Kongress fand vom 13. Bis zum 16. Mai in Leipzig statt.

Ein Statement finden Sie hier:



Der Betriebsrat des Klinikum Osnabrücker Land mit den Standorten Dissen und Georgsmarienhütte hat am 15.5.14 der niedersächsischen Sozialministerin Frau Cornelia Rundt in Hannover die gesammelten Stützunterschriften (incl. der Online-Petition) übergeben.

Hans Kemper (re.) und Detlev Risse (li.) vom Dissener Betriebsrat übergaben Unterschriften

Hans Kemper (re.) und Detlev Risse (li.) vom Dissener Betriebsrat übergaben Unterschriften

Insgesamt 38.158 Bürgerinnen und Bürger haben für den Erhalt des Krankenhauses am Standort Dissen und die Freigabe der Fördermittel unterschrieben.

Der Betriebsrat, vertreten durch den Vorsitzenden Hans Kemper und den stellv. Vorsitzenden Herrn Risse wurde begleitet von einer Delegation des Fördervereins Albertine, dem Bürgermeister der Stadt Dissen, Landkreispolitikern, der Betriebsleitung des Klinikums Osnabrücker Land und der Geschäftsführung des Klinikums Osnabrück.

Herr Wilfried Meyer vom Förderverein begrüßte zu Anfang Frau Ministerin Cornelia Rundt und bedankte sich bei ihr für die Annahme der Einladung.

Der Betriebsratsvorsitzende Hans Kemper hat gegenüber der Sozialministerin Frau Rundt noch einmal auf die überwältigende Unterstützung der Bevölkerung im Einzugsgebiet des Krankenhauses aufmerksam gemacht. Die durchgeführte Demonstration in Dissen mit etwa 3500 Teilnehmern war schon eine sehr große Unterstützung, die von der Vielzahl der Unterschriften noch übertroffen wurde. Der Standort Dissen ist für die Bevölkerung des südlichen Landkreises von hoher Bedeutung und muss erhalten bleiben.

Eindringlich hat Herr Kemper noch einmal darauf hingewiesen, dass mit der Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger der Erhalt des Klinikums Osnabrücker Land am Standort Dissen und die Freigabe der schon lange versprochenen Fördermittel des Landes Niedersachsen gemeint sind.

Diese Unterstützung hat auch erst kürzlich der Landrat des Landkreises Osnabrück Herr Dr. Lübbersmann ausdrücklich gegenüber dem Betriebsrat bestätigt.

Neben der wohnortnahen Grundversorgung der Bevölkerung am Standort Dissen geht es letztlich auch um die Arbeitsplätze von mehr als 480 Mitarbeitern und die Erhaltung des damit verbundenen, sicherlich nicht unwesentlichen, Wirtschaftsfaktors für die Region!

Frau Hörning überreichte im Namen des Fördervereins Albertine viele Unterstützerschreiben Dissener Firmen, die sich ausdrücklich für die Erhaltung des Klinikum Osnabrücker Land aussprechen, an die Sozialministerin Frau Rundt.

  • Der Betriebsrat des Klinikums Osnabrücker Land
  • Hans Kemper
  • Betriebsratsvorsitzender
  • Tel.: 05421 – 302371
  • Fax: 05421 -  302473
  • Email: hans.kemper@klinikum-osl.de


Das Klinikum Osnabrück zu Gast bei Visite. Die Beiträge sind unter folgenden Links zu sehen:

Hier noch ein paar Impressionen von den Dreharbeiten:



Bereits zum 7. Mal trafen sich am 15. März Ärzte, Physiotherapeuten, Sportwissenschaftler und Vertreter medizinischer Assistenzberufe zum “State of the Art”- Symposium am vergangenen Samstag in Osnabrück. Unter dem Motto “Behandlung des Leistungssportlers” diskutierten 200 Teilnehmer mit führenden Persönlichkeiten der europäischen Orthopädie in Osnabrück.



  • KLINIK FÜR NEUROLOGIE in Zusammenarbeit mit der MULTIPLE SKLEROSE KONTAKTGRUPPE STADT UND LANDKREIS OSNABRÜCK e.V., Kontaktgruppe der DMSG
  • 15. Osnabrücker Multiple Sklerose Symposium
  • OsnabrückHalle Mittwoch,
  • 7. Mai 2014 14 –18 Uhr
  • Download Info-Flyer


Letzte Änderung: 22. Juli 2014